Auf der Suche nach einer Hovi-Hündin haben wir viele unschöne
„Zuchtstätten“ gesehen:
Bei der ersten Züchterin wurden die Welpen im Pferdestall aufgezogen und die
Zuchteltern und weitere Hunde wurden in Zwingern gehalten ….
Eine andere Züchterin bot uns ihre völlig verstörten und kranken – weder
geimpften noch gesundheitlich untersuchten - Welpen mit Phantasiepapieren
(Züchterin = Zuchtwartin) an.
Bei der Verpaarung spielten in beiden als Beispiel genannten Fällen weder
die Gesundheit (HD etc.) noch Inzucht eine Rolle.
Nach alldem haben wir beschlossen, dass für uns nur ein Hund aus einer
verantwortungsvollen Zucht in Frage kam. Bei der dann folgenden
Internetrecherche haben wir über die RZV-Homepage eine Züchterin gefunden,
die ihre Welpen so aufzog, wie wir es uns gewünscht haben; inmitten der
Familie.
Im VDH gehört der RZV mit seinen hohen Zuchtvoraussetzungen sowie höchsten
Maßstäben an Gesundheit, Wesen und Erscheinung zu den strengsten
Zuchtvereinen.
Der Hund muss HD-frei sein, die vorgeschriebene Augenuntersuchung auf
Katarakt durch speziell vom RZV vorgeschriebenen Augenärzte muss
durchgeführt werden, die Erscheinung muss mindestens dem strengen Standard
entsprechen und für die Wesensbeurteilung müssen Jugend- und
Zuchttauglichkeitsprüfungen bestanden werden.
Damit nicht genug: auch der Züchter muss sich einer Schulung unterziehen,
damit er die Verpaarung und die Welpenaufzucht gemäß den strengen Vorgaben
Folge leisten kann.
Wenn dieses Programm absolviert ist, muss auch die Wurfstätte (die Abnahme
erfolgt durch die Zuchtwartin) die vorgeschriebenen Voraussetzungen
erfüllen.Wir haben die Wurfkiste im Wintergarten aufgestellt und die Welpen
haben ausreichend Platz, wenn sie diese verlassen. Sobald sie groß genug
sind, haben sie jederzeit freien Zugang zum Garten (siehe auch Seite
A-Wurf).
Ein beim FCI eingetragener Zwingername ist eine weitere Hürde, da es schon
so viele Namen gibt.
Endlich ist auch das geschafft und man kann mit Hilfe eines EDV-Programms,
in dem alle RZV-Hunde mit entsprechenden Zuchtwerten eingetragen sind, auf
die Suche nach einem Deckrüden gehen, wobei der Ausschluss einer Inzucht
maßgeblich ist. Mindestens in den letzten 3 Generationen darf es keine
gemeinsamen Vorfahren geben.
Jeder abzugebende Welpe unterliegt einer Wurfabnahme mit Wesensbeurteilung,
ist geschippt, entwurmt und geimpft.
Auch nach der Abgabe an die neuen Besitzer halten wir engen Kontakt,
beantworten gerne jederzeit Fragen und stehen mit Rat und Tat zur Verfügung.